Koordination

  zurück

Der Claven-Trainer

Der Claventrainer ist eine Zusammenfassung aller gängigen Clave-Rhythmen in ihrem jeweiligen rhythmisch-musikalischen Kontext. Zudem ist es das ultimative Arbeitsblatt, um die Grundlagen kubanischer, brasilianischer und afrikanischer Rhythmik zu verinnerlichen und auf eine „organische“, also körperlich empfindbare Ebene zu bringen. (Zum Download bitte auf das Bild klicken.)

Claven-Trainer mit AnweisungenSo übst du mit dem Claven-Trainer:

Beginne damit, den Puls zu „laufen“ (rechteckige Markierungen für „Schritte“), indem Du auf der Stelle von einem Bein zum anderen schreitest und dabei die Zählzeiten laut aussprichst (sprich erstmal nur das „1 + 2 + 3 +“ usw. Das „+“ wird als „und“ ausgesprochen). Eine leicht pendelnde Bewegung Deines Körpers hilft Dir dabei, die Schritte gleichmäßig und entspannter zu setzen. Verlagere dafür einfach Dein Gewicht von der einen zur anderen Seite Deines Körpers. Beginne entweder mit dem linken oder dem rechten Bein – je nachdem, was sich für Dich natürlicher anfühlt.

Jetzt wird zu dem Puls (= Zählen und Schritte) mit beiden Händen die Clave geklatscht. Schritte und Zählzeiten sollten immer gleichmäßig und stabil als Fundament für den geklatschten Rhythmus dienen. (Du musst hierfür keine Noten lesen können – klatsche einfach genau an den Stellen, wo sich die Noten und die Zählzeiten „begegnen“ –  also exakt untereinander stehen.)

Wenn Du Dich hiermit vertraut fühlst, beginnst Du damit anstelle der Zählzeiten die Klangsilben Ta-Ke-Ti-Na auszusprechen. Schritte und Clave (Klatschen) sollten hierbei stabil „weiterlaufen“.    Wenn sich auch das gut und sicher anfühlt, versuche die verschiedenen Rhythmen zu sprechen (Tumbao, Cascara usw…).

Wenn Dir der erste Abschnitt gelungen ist, fahre mit den darunterliegenden Übungen/Claven fort.

Es wird wahrscheinlich einige Zeit dauern, bis Du das alles verinnerlicht hast – doch genau darum geht es bei diesen Übungen:

Durch das Ausführen der rhythmischen Zusammenhänge auf drei unterschiedlichen Ebenen (Gehen, Klatschen, Sprechen) wirst Du mit der Zeit ein sehr organisches und natürliches Empfinden für die verschiedenen Grooves entwickeln.

Sie werden sozusagen ein Teil von Dir. Dadurch kannst Du sie jederzeit „abrufen“ und aus Deinem Gefühl heraus spielen – ob am Instrument oder einfach mit deinem Körper.

Viel Spaß beim Üben 🙂


16tel-Koordinationsübungen für Cajon, Conga, Djembe & Co

Diese Übungen stärken Deine Koordination beim Trommeln mit beiden Händen.

Spiele alle 16tel-Noten von Hand zu Hand (R-L-R-L und/oder L-R-L-R)

Notation:

Bass und Snare/Slap sollten deutlich und akzentuiert, die Taps/Tipps aber so leise und locker wie möglich gespielt werden. Achte beim Üben auf ein gleichmäßiges Tempo und versuche, alle Bewegungen fließend und entspannt umzusetzten. Es ist kein Problem, erst ganz langsam zu beginnen.

Wichtig ist dabei, ein Tempo zu wählen welches Dir ermöglicht jede der Übungen auf Anhieb und möglichst fehlerfrei umzusetzen! Wiederhole jede einzelne Übung so lange, bist Du sie fließend und mühelos kannst!

Bei den Bass-Variationen spielen beide Hände Bass-Schläge auf unterschiedlichen Positionen, der Snare/Slap-Schlag bleibt statisch auf den Zählzeiten 2 und 4.

Bassvariationen (Downlaod)

Bei den Snare-Variationen spielen beide Hände Snare bzw. Slap-Schläge auf unterschiedlichen Positionen, der Bass-Schlag bleibt statisch auf den Zählzeiten 1 und 3.

Snarevariationen (Download)

Viel Spaß beim Üben 🙂